Python

Python (Pythoninae)

Pyhons bilden eine weitere Unterfamilie der Riesenschlangen (Boidae) mit 8 Gattungen und 33 Arten. Einige der 33 Arten werden noch in weitere Unterarten unterschieden:

Schwarzkopfpythons (Aspidites):

  • Schwarzkopfpython (Aspidites melanocephalus)
  • Woma (Aspidites ramsayi)

Südpythons (Antaresia):

Gefleckter Python (Antaresia children)

  • Fleckenpython (Antaresia maculosa)
  • Antaresia maculosa maculosa
  • Antaresia maculosa brentonologhlini

 

Stimson-Python

  • A. s. stimsoni
  • A. s. orientalis

Perth-Zwergpython

Papuapythons (Apodora)

Gefleckter Python (Antaresia children)

Zwergpythons (Bothrochilus)

  • Bismarck-Ringpython bzw. Neuguinea-Zwergpython (Bothrochilus boa)

Weißlippenpythons (Leiopython)

  • Weißlippenpython (Leiopython albertisii)

Wasserpythons (Liasis)

  • Olivpython (Liasis olivaceus)
  • Liasis olivaceous olivaceus
  • Liasis olivaceus barroni
  • Brauner Wasserpython (Liasis fuscus)
  • Liasis fuscus fuscus
  • Liasis fuscus jackyae
  • Timor-Wasserpython
  • Liasis mackloti macklot
  • Liasis mackloti dunni
  • Liasis mackloti savuensis

Rautenpythons (Morelia)

  • Morelia amethistina (Amethystpython)
  • Morelia boeleni (Boelen-Python)
  • Morelia bredli (Zentralaustralischer Python)
  • Morelia carinata (Rauschuppenpython)
  • Morelia clastolepis (Molukkenpython)
  • Morelia harrisoni ( Neuguinea Teppichpython)
  • Morelia kinghorni (australischer Amethystpython)
  • Morelia nauta (Tanimbarpython)
  • Morelia oenpelliensis (Oenpellipython)
  • Morelia spilota (Rautenpython)
  • Morelia tracyae (Halmahera Python)
  • Morelia viridis (Grüner Baumpython)

Eigentlichen Pythons (Python)

  • Angolapython (Python anchietae)
  • Königspython (Python regius)
  • Nördlicher Felsenpython (Python sebae)
  • Südlicher Felsenpython (Python natalensis)
  • Borneo-Kurzschwanzpython (Python breitensteini)
  • Blutpython (Python brongersmai)
  • Sumatra-Kurzschwanzpython (Python curtus)
  • Tigerpython (Python molurus)
  • Heller Tigerpython
  • Dunkler Tigerpython
  • Netzpython (Python reticulatus)
  • Timor-Python (Python timoriensis)

Der Artenreichtum der Pythoninae lässt bereits ihre weite Verbreitung vermuten. Ihr Vorkommen ist Afrika, Süd- und Südostasien sowie Australien. Durch den sorglosen Umgang des Menschen mit den Tieren hat sich der Tigerpython vor einigen Jahren auch in Florida beheimatet. Die Lebensweise des Pythons ist an das jeweilige Klima angepasst. Je nach Art kann eine Pythoninae sowohl in der Wüste, in Gewässernähe, als auch im Regenwald vorkommen. Wie auch die Boaschlangen (Boinae) zählen Pythonschlangen zu den urtümlichen Schlangen und stehen damit höchstwahrscheinlich am Anfang der Evolutionsgeschichte der Schlangen.

Von den 4 größten Schlangen (serpentes) gehören 3 zur Gattung der Pythonschlange (pythoninae) und eine zur Gattung der Boas: die große Anakonda (eunectes murinus). Zur Gattung der Python (pythoninae) zählen: der Dunkle Tigerpython, der Netzpython und der Nördliche Felsenpython. Dabei erreichte der längste bisher gemessene Dunkle Tigerpython eine Gesamtlänge von über 5,6 m. Der Nördliche Felsenpython erreichte 7,6 m und an der Spitze liegt der Netzpython mit dem Weltrekord von 10 m. Der kleinste Python, der Antaresia perthensis, wird nur 70 – 90 cm lang. Er gehört zur Gattung der Südphythons (antaresia).

Der Python verfügt über einen massigen, leicht untersetzten Körper mit einem kegelförmigen Kopf, der sich deutlich vom Körper absetzt. Allen Pythons (pythoninae) gemeinsam ist

Das Vorhandensein von 2 funktionstüchtigen Lungenflügeln. Dabei beträgt das Längenverhältnis der Lungenflügel 2/3 (linker Lungenflügel) : 1 (rechter Lungenflügel).

Reste von Becken- und Oberschenkelknochen. Diese sind äußerlich als Aftersporen neben der Kloakenöffnung erkennbar und spielen bei der Kopulation eine wichtige Rolle.

Im Gegensatz zu den Boas (Boinae) sind Pythonschlangen eierlegend (ovipar). Je nach Art kann ein Gelege zwischen 2 und 100 Eier enthalten. Die Pythonweibchen gehören zu den Brutpflegern. Zum Schutz gegen Feinde, aber auch um ihre Brut warm zu halten, winden sie sich um das Gelege. Einige Arten erzeugen zur Warmhaltung der Eier sogar Muskelzittern.

Kommentare

Kommentare

Powered by Facebook Comments

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Haltung und Wissenswertes über verschiedene Schlangenarten